Was du hier bekommst

Die wichtigsten Entscheidungen fallen vor dem Start. Sie bestimmen oft stärker über Erfolg oder Scheitern als viele Entscheidungen danach.

Erfolg hängt von zwei Dingen ab: Tragfähigkeit und Umsetzung. Fehlstart behandelt den ersten Teil. Es geht um die Vorprüfung, ob ein Vorhaben grundsätzlich tragen kann, bevor du Zeit, Geld und Energie bindest.

Das ist ein Stresstest für Vorhaben, mit denen du ein eigenes Einkommen aufbauen willst. Nicht als Motivation, nicht als „Mindset“, nicht als Schrittfolge. Sondern als sauberes Urteil: Kann dein Vorhaben unter realen Bedingungen tragen, oder kann es das nicht?

Ich schreibe über Tragfähigkeit als Strukturfrage. Tragfähigkeit bedeutet hier: Ein Vorhaben erzeugt Nachfrage, lässt sich zu einem Preis verkaufen, der Kosten und Zeitbelastung deckt und einen Überschuss lässt, und es ist so umsetzbar, dass es im Alltag wiederholbar bleibt.

Das hängt nicht an Hoffnung oder Durchhalteparolen, sondern an Bauteilen wie Zielgruppe, Problem, Angebot, Preis, Vertrieb, Aufwand, Risiken und Budgets.

Du bekommst Begriffe, Unterscheidungen, Kriterien, Prüffragen und Messgrößen, die Unschärfe reduzieren, bis ein Urteil möglich wird.

Ziel ist nicht mehr Output. Ziel ist eine Entscheidung: starten, neu aufsetzen, stoppen.

Für wen das ist

Für Menschen vor dem Start, die Verantwortung für ihr Einkommen übernehmen wollen und wissen, dass ein Fehlstart teuer ist.

Du willst raus aus dem Angestelltenkontext, aber nicht blind in die nächste Abhängigkeit. Du willst nicht Jahre binden, nur um später festzustellen, dass es strukturell nie tragen konnte.

Fehlstart richtet sich besonders an Solopreneure, also an Vorhaben zwischen klassischer Selbständigkeit mit etabliertem Modell und kapitalintensiven Start-ups mit institutionellem Geländer. Genau dort fehlt oft die Instanz, die unbequeme Fragen stellt, bevor Bindung entsteht.

Über mich und warum ich Fehlstart schreibe

Ich habe zwanzig Jahre als Dozent an einer Universität gearbeitet und parallel Startups operativ geführt. Insgesamt war ich sieben Jahre Geschäftsführer in verschiedenen Unternehmen. Ich habe einen MBA in International Management und einen Hintergrund in Projektmanagement.

Ich schreibe Fehlstart, weil ich immer wieder sehe, dass Vorhaben Zeit, Geld und Energie binden, bevor die entscheidenden Fragen geklärt sind: Was wird gebaut, für wen, zu welchem Preis, über welchen Vertrieb, mit welchem Aufwand und welchen Risiken.

Wenn das zu spät passiert, wird Kurskorrektur oder Abbruch teuer, auch dann, wenn alle Beteiligten kompetent sind.

Fehlstart soll diese Lücke schließen. Ich will, dass Vorhaben so präzise beschrieben werden, dass man sie prüfen kann. Nicht über Bauchgefühl, sondern über Kriterien, Messgrößen und harte Annahmen. Damit Entscheidungen möglich sind, bevor es teuer wird.

Hinweise

Wenn du neu hier bist, starte mit dem Text „Vor dem Start“. Er setzt den Rahmen und klärt, für wen das Thema relevant ist.

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Ein wöchentlicher Essay für Menschen, die eigenes Einkommen aufbauen wollen und unsicher sind, ob ihr Vorhaben tragfähig ist.

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